Herren 1 Saisonbericht 2017/18

Die Saison in einer Kurzbeschreibung – Change-Management und Motivationsprobe. 3 Trainer und 12 Niederlagen sprechen für sich.

Nach den Sommerferien begannen wir mit zwei Ball-Trainings und einem Kraftteil pro Woche. Die intensive Vorbereitung auf die neue Saison. Im Vorfeld wurde bekannt, dass wir von der Gruppe C in die Gruppe D umgeteilt werden. Diese bedeutete; unbekannte Teams; neue Gesichter und neue Herausforderungen. Rafa erklärte sich bereit die Rolle als Spielertrainer zu übernehmen. Diese Aufgabe war keinesfalls leicht, da zeitweise eine richtiggehende Verletzungsepidemie vorherrschte. Am Tiefpunkt konnten von 15 Spielern in der Halle, gerade mal 8 uneingeschränkt trainieren. Da stellt man sich dann schon die Frage: „Welchen Spieler müssen wir gezielt trainieren um die Lücken im Kader zu schliessen?“

Gleichzeitig ist aber zu erwähnen, dass trotz Verletzungen die meisten regelmässig trainierten und im Trainingsweekend und an Vorbereitungsspielen mit dabei waren. Der Teamzusammenhalt und die Motivation hatten also keines Falls darunter gelitten.

Die Vorbereitung kam dann also doch noch irgendwie/ einigermassen ins Rollen und kurz darauf stand auch schon die Saison vor der Tür. „Jetzt sollte es losgehen.“ „Volle Power in die neue Saison.“ Motiviert wie ein Haufen junger Bären legten wir los – dies sollte sich jedoch als schwierig erweisen. Bereits währen der Vorbereitung ging die Pechsträhne mit einer Vielzahl an Niederlagen los. Wenn auch knapp, konnten nur wenig Motivation aus den Niederlagen gezogen werden. Aber neben den Niederlagen gab es auch erfreuliche Botschaften wie einen Kaderzuwachs, der bald alle Engpässe füllen – gar überfüllen sollte. Wenn auch gute Spieler das Team bereicherten, kam das Team nach wie vor nicht in Fahrt, sodass Coach Rafa sich zu einem gewissen Zeitpunkt der Traineraufgabe nicht mehr gewachsen sah. What’s next? Jetzt gab es erstmal die verbale Peitsche. Marius bereicherte als nächster Trainer (nach kurzer Interimsperiode durch Luc) das Team mit einer Menge harter aber ehrlicher Worte. On top gab es jedoch auch einen Haufen Motivation und Selbstreflexion. Marius gab dem Team neue Stärke und arbeitete fokussiert an den Schwachstellen des Teams. Sein Ziel: „Uns Zootigern die grosse, gefährliche Welt zu zeigen und uns zu Dschungeltigern zu machen!“

Trotz allem begann auch die Rückrunde nur schleppend. Wenige Lichtblicke förderten zwar etwas Hoffnung hervor, hielten sich leider jedoch in Grenzen, sodass zum Rückrundenende ein Abstieg die logische Konsequenz war. Viele Spiele waren zwar knapp verloren worden und hätten auch gut anders ausfallen können – wurden aber wie bereits erwähnt verloren. Ich denke der Abstieg in die 2. Liga ist ein notwendiges Übel um die Mannschaft zu stabilisieren und wieder in die erste Liga zu führen. Ausreichend Spieler mit Erfahrung und viel Potential haben bereits für die kommende Saison zugesagt und ich bin froh, dass auch ich noch eine weitere Saison von Spielern und Coaches (hoffentlich nur einem in kommender Saison) lernen kann.

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